Reifendruckregelanlagen: Zahlen und Fakten

 

Dieselverbrauch:

  • Weniger Rollwiderstand auf der Straße durch Straßendruck bringt etwa 10% Dieseleinsparung.
  • Bessere Zugleistung auf dem Feld durch Ackerdruck bringt etwa 10% Dieseleinsparung.
  • Bei einem Dieselverbrauch von € 20.000 pro Jahr erspart die Reifendruckregelanlage € 2.000 (= 10% von € 20.000)

 

Zerstörter Stollenabdruck: 25% Schlupf bei 1,6 bar mit 120% Dieselverbrauch
Spurvergleich Bild1


Sichtbarer Stollenabdruck
:
10% Schlupf bei 0,8 bar mit 100% Dieselverbrauch
Spurvergleich Bild2
Weniger Schlupf und weniger Dieselverbrauch bei niedrigem Reifendruck (© Bild: Dr. Ludwig Volk)

 

Arbeitszeit:

  • Durch weniger Rollwiderstand auf der Straße und weniger Schlupf auf dem Feld reduziert sich die Arbeitszeit um etwa 5%.
  • Bei Traktorkosten von € 50.000 pro Jahr (laut Kuratorium für Technik und Bauwesen in der Landwirtschaft, Deutschland) erspart sich der Landwirt bei 5% kürzerer Betriebsdauer € 2.500 pro Jahr.

 
weniger Schlupf
Weniger Schlupf und mehr Leistung bei niedrigem Reifendruck (© Bild: Dr. Ludwig Volk)



Förderung:

  • Die Investition in eine Reifendruckregelanlage für einen Traktor mit Luftzufuhr über den Bremskompressor und mit Steuerung beträgt ca. € 5.000 netto.
  • Bei Inanspruchnahme der Förderung zur Verbesserung der Umweltwirkung im Rahmen des Programms für ländliche Entwicklung 2014-2020 in Höhe von 40% der Netto-Investitionskosten bleiben dem Landwirt Kosten von € 3.000 netto.

 
Regenwurm
Gesunder Boden durch Reifendruckregler (© Bild: Dr. Ludwig Volk)



Weitere Vorteile von Reifendruckregelanlagen:

  • Weniger Bodenverdichtung
  • Mehr Bodenfruchtbarkeit
  • Mehr Ertrag
  • Mehr Sicherheit
  • Mehr Fahrkomfort

 

Weizen wächst in der Spur
Weniger Bodenverdichtung und besserer Ertrag durch Reifendruckregelanlagen:
Der Weizen wächst auch in den Spurrinnen. (© Bild: Dr. Ludwig Volk)

 

Quelle: Dr. Ludwig Volk, Fachhochschule Südwestfalen